1231 wurde der heutige Ortsteil vom heutigen Emmelsbüll-Horsbüll, Horsbüll zum ersten Mal als Mittelpunkt der früheren Horsbüllharde erwähnt. Die Kirche von Horsbüll stammt aus dieser Zeit. Die Horsbüllerharde, ( Harde: Siedlung, Verwaltungsbezirk, Zusammenschluss mehrerer Ämter) verschwand durch Sturmfluten zur Hälfte, so dass die Kirche heute direkt am Deich steht. Bis 1952 brandete dort die Nordsee, dann fing man an, das Gebiet einzudeichen und es entstand der Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog.
Wenige Meter zu Fuß, Richtung Südwesthörn, der offiziellen Badestelle, hört der neue Deich aber wieder auf und man steht auf dem alten Seedeich mit herrlichem Blick bis Föhr und bei klarem Wetter auch bis Sylt
Im Mittelalter, heißt es, liefen einem Bauern immer die Pferde weg und er fand sie auf der Warft wieder. So beschloss er, sich dort niederzulassen.
Bei der nächsten Sturmflut war sein altes Land überschwemmt, nur seine Warft, auf der er lebte, guckte aus dem Wasser heraus und so soll der Name Horsbüll enstanden sein.
Unser Haus liegt also im alten, historischen Dorfkern und ist 1876 erbaut worden.
Bis 1991 war es eine Gaststätte und mancher Einheimischer erinnert sich gerne an das rege Dorfleben, das sich dort abspielte.
Von 1999-2000 haben wir alles komplett saniert und mit Mühe und Liebe in seinen heutigen Zustand versetzt.